Wer suchet, der findet?

Der Fachkräftemangel in der IT – und was Wir dagegen tun können

IT-Experten werden mittlerweile in (fast) jedem Unternehmen benötigt, egal ob es sich um einen Technik-Konzern oder einen Mittelständler im Lebensmittelsektor handelt. Dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Das Problem: Das Angebot kann bei weitem nicht mithalten – es gibt einfach viel zu wenig IT-Experten in Deutschland. So bleiben viele offene Stellen vakant, was wiederum das Wachstum der Unternehmen schwächt, welche auf diese Experten angewiesen sind. Das ist sowohl auf mikroökonomischer als auch auf makroökonomischer Ebene ein Problem: Der Mangel verlangsamt das Wachstum der gesamten Volkswirtschaft und bremst Innovationen.

 

Um zu ermitteln, wie hoch der Fachkräftemangel in der IT genau ist, befragt der Digitalverband Bitkom seit 2015 Geschäftsführer und Personalleiter der deutschen Wirtschaft. Die Ergebnisse sind erschreckend: Demnach fehlen in Deutschland rund 86 000 IT-Experten und 70% der Unternehmen haben unbesetzte Stellen in der IT (Bitkom, 2020).

Auch wenn sich die Situation 2020 scheinbar verbessert hat, ist zu bedenken das wir aufgrund der Corona Pandemie erhebliche wirtschaftliche Einbrüche hatten und so viele Unternehmen deswegen ihre Nachfrage drastisch gesenkt haben. Da die Digitalisierung nicht aufhören sondern – im Gegenteil – immer weiter und schneller voranschreiten wird, werden wir also vermutlich bald die nächsten Negativrekorde erleben. Doch wie kann ich als Unternehmen damit umgehen?

Wie kann ich als Unternehmen mit diesem Fachkräftemangel umgehen?

Ein einfaches Umschulen ist kaum möglich. Man kann nicht einfach einen Teil der Belegschaft schnell zu IT-Experten weiterbilden. Schließlich braucht man für viele, hochkomplexe Aufgaben meist einen Masterabschluss und der dauert – inklusiv Bachelor – in der Regel mindestens fünf Jahre (vgl. Gulp, 2020). Außerdem werden die jeweiligen IT-Experten in der Regel nur für eine vergleichsweise kurze Zeit gebraucht. Ist das Projekt -beispielsweise die Entwicklung und Implementierung einer Datenbank erledigt, wird der Spezialist hierfür nicht mehr gebraucht. Da es also erstens schwierig ist, überhaupt einen IT-Experten für eine offenste Stelle zu finden und zweitens IT-Projekte häufig zeitlich sehr begrenzt sind, macht eine andere Lösung Sinn: Freelancer.

Freelancer – flexibel, gut ausgebildet und motiviert

Freelancer bieten gleich mehrere Vorteile: Sie sind darauf spezialisiert, nur Projektweise mit unternehmensinternen Teams zusammen zu arbeiten und sind extrem flexibel. Häufig verfügen sie durch ihre Tätigkeit über einen breiten Erfahrungsschatz und sind hochmotiviert – allein um für zukünftige Projekte Referenzen zu sammeln.

Hierbei handelt es sich allerdings nicht um die oft kritisierte Zeitarbeit: Freelancer im IT-Bereich sind keine Scheinselbstständigen, mit welchen Branchenstandards und Arbeitnehmerrechte umgangen werden sollen, sondern hoch-spezialisierte Professionals. Sie schätzen die Flexibilität und haben sich bewusst gegen eine Festanstellung entschieden. Doch wo finde ich als (mittelständisches) Unternehmen passende Freelancer?

Das eigene Netzwerk reicht oft nicht aus

Auch wenn laut einer Studie der Techconsult (2018) GmbH 41% der Mittelständler IT-Freelancer über ihr Netzwerk suchen, ist dies häufig nicht der beste Weg. Denn: IT ist ein wahnsinnig breites Feld. Es gibt viele verschiedene Systeme, Programmiersprachen und Co. Es ist äußerst schwierig einzuschätzen, welche Skills benötigt werden und dann einen Freelancer mit genau diesen Skills zu finden. Außerdem ist die Rechtslage äußerst komplex. So muss einiges beachtet werden, damit unter anderem nicht der Verdacht der Scheinselbstständigkeit seitens des Finanzamtes entsteht.

Der Schlüssel: Personaldienstleister

Aufgrund eben dieser Lage gibt es speziell hierauf angepasste Personaldienstleister. Diese haben jahrelange Erfahrung und wissen, welche Spezialisten man für welches Projekt braucht. Außerdem fungieren sie als Qualitätsgarant: Ein schlechter CV kommt einer guten Personaldienstleistung nicht in die Kartei.

In eigener Sache

Da wir selbst gemerkt haben, wie schwer es ist IT-Spezialisten zu finden, haben wir uns in unserem Netzwerk mit Profis aus der Branche zusammengeschlossen. So können wir unseren Kunden sowohl die passende App entwickeln als auch beim Stuffen anderer Digitalisierungsprojekte helfen.

 

Mehr darüber erfahrt ihr auf www.itb-professionals.de

 

 

Quellen:

Bitkom. (2020, Dezember 16). 86.000 offene Stellen für IT-Fachkräfte. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/86000-offene-Stellen-fuer-IT-Fachkraefte

Gulp. (2020). Wege aus dem IT-Fachkräftemangel. https://www.gulp.de/direkt/top-themen/fachkraeftemangel

Janson, M. (2021). Deutschkand fehlen IT-Experten. Statista. https://de.statista.com/infografik/16584/zu-besetzende-it-stellen-in-der-deutschen-gesamtwirtschaft/#:~:text=2018%20lag%20die%20Zahl%20noch,bremst%20die%20n%C3%B6tige%20digitale%20Transformation.

Techconsult. (2018). Digitalisierungsprojekte im Mittelstand. https://www.techconsult.de/studien/digitalisierungsprojekte-im-mittelstand

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